Karateka wieder besser als Nationalmannschaft - und immer noch kein neuer Sponsor!

Am 12.01.19 begann die Saison der Reinbeker Karate-Kämpfer/innen mit dem ersten wichtigen Turnier des Jahres, dem internationalen Rhein-Shiai. Ausgetragen wird dieses Turnier in der Nürburgring-Arena, neben der Rennstrecke, auf der Michael Schumacher und Sebastian Vettel ihre großen Siege feierten.
Dieses Turnier ist ein Punkteturnier für den Bundestrainer und gilt als eines von mehreren Qualifikationsturnieren für die Jugendweltmeisterschaft in Santiago de Chile im November.

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Die Reinbeker haben mit Corre Ahnsehl, Pauline Sattler, Ramin Hafizi - um nur drei zu nennen - einige Sportler/innen, die man als Aspiranten nennen sollte. Corre (14 Jahre) ist seit 6 Jahren in der Nationalmannschaft, mehrfacher Deutscher Vizemeister und das größte Talent im Leichtgewicht in Deutschland. Ähnlich Ramin Hafizi (17 Jahre), der im Schwergewicht der amtierende Deutsche Vizemeister der Junioren ist. Auch Pauline Sattler (15 Jahre) ist Deutsche Vizemeisterin bei der Jugend 2018 geworden.
Mit 873 Starter/innen aus 113 Vereinen aus 8 Ländern ist das Rhein-Shiai ein großes und anspruchsvolles Turnier in Deutschland.
Die Reinbeker/innen konnten hier 2 x Gold gewinnen mit Corre Ahnsehl -45 KG Jugend und Jassin Chataev –U8 Allkategorie, sowie 3 x die Silbermedaille für Pauline Sattler -54KG Jugend, Annika Schlüter Ü30 +60KG, sowie Hauke Wedekind U8 Allkategorie.
Damit waren die Reinbeker/innen im Medaillenspiegel auf dem 7. Platz und zwei Plätze besser als der Deutsche Karate Verband, der mit seinem EM-Kader angetreten war. Was für eine starke Leistung der Reinbeker.

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Um diese großen und teilweise im Ausland stattfindenden Turnieren zu finanzieren - das kommende Wochenende ging es nach Österreich, so wie für Trainingsmaterialien (Matten etc.) - benötigen die Sportler/innen auch finanzielle Unterstützung.


Unternehmer/innen aus der Region aufgepasst:

Der Karatesport lehrt die jungen Menschen Höflichkeit, Respekt und Anstand gegenüber anderen, und ist entgegen der gängigen Filmkultur KEIN Sport, in dem es nur um das Prügeln geht. Karate verbindet Leistungssport mit Breitensport, es gibt viele Mädchen und Frauen in den Karategruppen. Ältere Menschen über 70 Jahre betreiben Karate teilweise mit der Jugend gemeinsam und sogar Menschen mit geistiger- oder körperlicher Behinderung machen Karate. So wird z.B. die Weltmeisterschaft im Karate für die Leistungssportler/innen gemeinsam mit der Weltmeisterschaft der Handycapper ausgetragen, was es nur im Karate gibt und einzigartig ist.
Karate gilt bei den Krankenkassen als anerkannter Gesundheitssport, den diese finanziell fördern. In einigen Schulen gibt es Karate bereits als Schulfach, weil man hier die gesundheitlichen, persönlichkeitsentwickelnden und erzieherischen Möglichkeiten des Sportes erkannt hat.

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Im Wettkampf wird deswegen gezielt auf eine Trefferwirkung (K.O.) verzichtet. Auch 2020 bei den Olympischen Spielen ist Karate als Sportart vertreten.
Falls Sie als Unternehmer/in oder Privatperson etwas Spenden oder als Sponsor für eine wirklich gute Sache in der Region etwas tun möchten, dann denken Sie gerne an uns. Als Randsportart müssen wir so hart trainieren wie die Profi-Fußballer, aber unter wesentlich schlechteren Trainingsbedingungen. Gleichzeitig müssen wir häufig noch unser eigenes Geld mitbringen, um die Fahrten etc. zu bezahlen.
Kontakt zu uns können Sie per E-Mail unter karate@tsv-reinbek.de (040 - 72813987) herstellen und gerne auch persönlich bei einem Training vorbeischauen.