Martin Stender – Vom Zuschauer zum Aikidoka, zum Trainer

- 30.09.2026
- Von: TSV Reinbek
Alles begann 1989 in der Gymnastikhalle der Grundschule Mühlenredder. Hier wagte Martin seine ersten Schritte in der japanischen Kampfkunst Aikido. Angetrieben wurde er von seiner Freundin, die mit einer Kommilitonin das Training bei Wolfgang Beckmann zuerst ausprobierte und Martin überzeugte, ebenfalls mitzumachen. Anfangs nur als Zuschauer stand Martin wenig später auch schon selbst auf der Matte und übte sich in den Künsten des Aikido.
Die Leidenschaft für diesen Sport hält bis heute, mit kurzer Pause vor 2000, an. Inzwischen ist er nicht mehr nur als Aikidokämpfer unterwegs, sondern hat auch schon unzählige Stunden als Trainer gegeben. Seit 2001 fungiert er als fester Bestandteil des Trainerteams. Der Spaß und die Freude daran, Interessierten etwas zu vermitteln steht für ihn an erster Stelle.
Dabei ist ihm immer wichtig, sich selbst zu reflektieren. „Jede Graduierung ist eine Verpflichtung und Anerkennung zugleich. Jede Erläuterung, jede Ausführung ist eine Überprüfung.“ Mit dieser Einstellung sowie regelmäßiger Teilnahme an Lehrgängen und konstanter Teilnahme am Training bleibt er für seine Schüler stets aktuell. So entstand sein breiter Erfahrungsschatz auch dadurch, dass er viele Jahre Training für Kinder und Jugendliche gab und mit ihnen diverse Lehrgänge erlebte.
Doch warum eigentlich Aikido? Immer wieder muss man sich bei wechselnden Trainingspartnern auf neue Anforderungen an Können und Körperlichkeit stellen. Wer nur mit sich selbst beschäftigt ist, wird nicht weiterkommen. Die Aufmerksamkeit muss auch immer den Bewegungen des Trainingspartners gelten. Gerade das verleiht einem Aikidoka immer neue, andere Blickwinkel. Eine Fähigkeit, die einem auch im Alltag hilft, beweglich in Körper und Geist zu bleiben. Hätte Martin nur drei worte zur Verfügung, um Aikido zu beschreiben, wären es: „Spannung, Entspannung und Geselligkeit“.
Auch die TSV Reinbek selbst ist für Martin ein wichtiger Teil dieses Weges. Besonders schätzt er die Größe des Vereins, die es ermöglicht, schnell auf neue Themen zu reagieren – sowohl bei neuen sportlichen Angeboten als auch bei gesellschaftlichen Themen wie dem Kinder- und Jugendschutz. Genau dafür stehen auch Angebote und Engagements wie das Team Kinderschutz sowie die vielfältigen sportlichen Angebote der TSV Reinbek, die zeigen, wie breit der Verein aufgestellt ist.
Außerhalb des Dojos genießt Martin, seit 2025 in Rente, das Leben gerne draußen. Ob beim Wandern mit seiner Frau oder Freunden oder bei Gartenarbeiten, körperlich aktiv wird es in jedem Fall. Aber auch musikalisch ist Martin nicht nur interessiert, sondern auch aktiv. So macht er selbst Musik in einer Band oder besucht Konzerte, vor allem in kleinen Klubs und bei regionalen Kunstschaffenden.
Wir sind sehr dankbar, dass Martin in unzähligen Stunden unzähligen Aikidoka die Leidenschaft an dem Sport vermittelst und ihnen ermöglichst, ihren Zielen, ob auf der Dojo-Matte oder im Alltag, näherzukommen. Und wir freuen uns auf viele weitere Stunden, die (hoffentlich) dazukommen.











